Der plötzliche Herztod kann jeden unerwartet treffen. Wir wollen helfen.

Jährlich sterben etwa 65.000 Menschen unerwartet an plötzlichem Herztod, oft ohne vorherige Warnzeichen. Mediziner bestätigen, dass eine Vorbeugung derzeit schwierig ist, da nicht genau vorhergesagt werden kann, wen es wann genau treffen wird.

Bei einem plötzlichen Herzstillstand zählt daher jede Minute. Ohne sofortige Behandlung sinkt die Chance, den Herz-Kreislauf-Stillstand ohne bleibende Schäden zu überleben, mit jeder verstrichenen Minute.

Durch schnelle medizinische Hilfe können die Überlebenschancen erhöht und dauerhafte Schäden verringert werden.

DAS RETTUNGSNETZWERK IM ÜBERBLICK

ERSTHELFERNETZWERK

  • Ersthelfernetzwerk mit mobilen Defibrillatoren
    (u. A. Taxigewerbe)
  • Ersthelferausbildung

NOTRUFSÄULE

  • Notrufsäulen
  • Defibrillatoren
  • Assistenzsystem für den Notfall

PLATTFORM

  • Verein und Plattform
  • Verzeichnis von Defibrillatoren
  • Schnittstelle

Für unser Pilotprojekt 2026 beginnen wir sofort mit dem Aufbau eines qualifizierten Ersthelfer-Netzwerks.

Wir suchen dafür Taxifahrer, die Interesse an einer entsprechenden Ausbildung haben.

Für das Pilotprojekt 2026 bauen wir ab sofort unser qualifiziertes Ersthelfer Netztwerk.
Wir suchen Taxifahrer, die sich ausbilden lassen wollen.

EME (Emergency Medical Equipment) ist eine Initiative, die den Aufbau einer leistungsfähigen Rettungsinfrastruktur in Berlin fördert. Werden auch Sie Teil davon!

Unternehmen und Privatpersonen sind eingeladen, den Ausbau der EME-Rettungsinfrastruktur in Berlin zu unterstützen. Ihre Mithilfe ist gefragt!

Hintergrund der Initiative

Bei einem plötzlichen Herzstillstand ist es entscheidend, dass umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen ergriffen werden. Die Anforderungen an Rettungskräfte nehmen seit Jahren kontinuierlich zu. EME möchte die Berliner Feuerwehr dabei unterstützen, diese wachsenden Herausforderungen besser zu bewältigen.

In den letzten zehn Jahren sind die Anforderungen an die Berliner Feuerwehr erheblich gestiegen. Aufgrund des Zuzugs von Neuberlinern, eines anhaltenden Tourismusbooms und veränderten Gesundheitsverhaltens musste die Berliner Feuerwehr im Jahr 2015 fast doppelt so oft Rettungswagen einsetzen wie noch 2005. Dies galt auch für die Notarztwagen.

87 Prozent der Menschen, die an einem plötzlichen Herztod sterben, gelten nicht als Risikopatienten. Zudem erleiden 20 Prozent aller Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen einen plötzlichen Herztod. Dieser tritt häufig unerwartet und ohne vorherige Anzeichen auf.

Internationale Studien belegen, dass der Einsatz von öffentlich zugänglichen Defibrillatoren Leben retten kann. Die Überlebenschancen steigen bei der Anwendung eines AED um etwa 51 Prozent. In Berlin sind jedoch nur wenige AEDs an öffentlichen Plätzen vorhanden.

Untersuchungen zeigen außerdem, dass etwa 49 Prozent der Patienten, die mit einem Defibrillator behandelt wurden, ohne neurologische Beeinträchtigungen überlebten. Im Vergleich dazu lag die Quote bei nur 14,2 Prozent bei Fällen ohne AED.

AUFBAU EINES ERGÄNZENDEN RETTUNGSNETZWERKS

EME wird eine ergänzende Rettungsinfrastruktur für Berlin etablieren, an der sich Unternehmen, Privatpersonen und Gesundheitsorganisationen aktiv beteiligen können.

eme-NOTRUFSÄULEN IM  BERLINER STADTGEBIET

Die eme-Notrufsäulen werden an gut sichtbaren Orten im Berliner Stadtgebiet installiert. Besonders konzentriert werden sie innerhalb des S-Bahnrings sowie in der Innenstadt, an stark frequentierten Plätzen und Verkehrsknotenpunkten platziert.

DEFIBRILLATOREN IM GESAMTEN STADTGEBIET

Der Anteil an mobilen, für Notfälle verfügbaren Defibrillatoren soll erheblich gesteigert werden. Neben der Unterbringung in den EME-Notrufsäulen werden zusätzliche Defibrillatoren durch ein erweitertes Netzwerk bereitgestellt.

REGISTRIERTES ERSTHELFER-NETZWERK

Zur Unterstützung der Berliner Feuerwehr wird ein ergänzendes Netzwerk aus registrierten Ersthelfern aufgebaut. Ausgebildete Ersthelfer können in den entscheidenden ersten Minuten vor dem Eintreffen der Rettungskräfte qualifizierte Erste-Hilfe-Maßnahmen leisten.

FÖRDERUNG DER ERSTE-HILFE-AUSBILDUNG

Die im Rettungsnetzwerk organisierten Ersthelfer müssen über eine grundlegende Qualifikation verfügen und erhalten kontinuierliche Fortbildungen. Sie werden vernetzt, um im Stadtgebiet schnell alarmiert werden zu können. EME unterstützt sowohl den Aufbau der IT-Infrastruktur als auch die Durchführung der Ausbildung.

DIE eme-NOTRUFSÄULE

Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist die eme-Notrufsäule, die gut sichtbar im Berliner Stadtgebiet installiert wird. Sie dient im Notfall als erste Anlaufstelle für Ersthelfer vor Ort.

Geplante Funktionen umfassen: Notruf für die Berliner Feuerwehr und Polizei, Defibrillator, Signalleuchte, ein Erste-Hilfe-Assistenzsystem sowie ein 360°-Kamerasystem, das bei Bedarf aktiviert werden kann.

Die Entwicklung der Prototypen ist bereits im Gange. Weitere Informationen zu den nächsten Schritten werden auf dieser Seite bereitgestellt.

KONTAKT

Unternehmen und Privatpersonen sind herzlich eingeladen, den Ausbau der EME-Rettungsinfrastruktur in Berlin zu unterstützen. Helfen Sie uns und treten Sie mit uns in Kontakt. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Ihre Unterstützung.
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